Montag, 18. Dezember 2017

Rezension: Melanie Kröpfl/nomnom vegan bakery - Vegan Christmas

Melanie Kröpfl von der nomnom vegan bakery hat ihr erstes E-Book herausgebracht. Es handelt sich um ein Rezeptebuch mit veganen Ideen für Weihnachten. Neben klassischen Weihnachtskeksen wie Vanillekipferl oder Zimtsterne findet man im Buch weihnachtliche Cupcakes und Torten sowie Rezepte für festliche Getränke, etwa Punsch oder Eggnogg. Am Anfang gibt es eine Erklärung der verschiedenen Zutaten, die für Menschen, die neu im veganen Backen sind, vielleicht etwas ungewöhnlich erscheinen. Für die meisten Rezepte benötigt man aber keinerlei spezielle Zutaten. Um euch einen Eindruck von den Rezepten zu geben, habe ich zwei davon ausprobiert.

Zimtsterne:
Für die Zimtsterne benötigt man keine ausgefallenen Zutaten. Mit Nüssen, Zucker, Zimt und Wasser ist man schon dabei. Das Rezept funktioniert einwandfrei und ist super einfach, die Kekse lassen sich super ausstechen und werden super lecker.

Eggnogg:
Ein Getränk, das nach Ei schmecken soll, vegan herzustellen ist natürlich eine Herausforderung. Das Rezept verlangt zuerst nach keinerlei ungewöhnlichen Zutaten, dann steht allerdings "für Mutige" kann noch Kala Namak, ein schwarzes Salz mit schwefeligem Geruch, hinzugefügt werden. Ohne dieses Salz, was für die meisten VeganerInnen allerdings sowieso zum normalen Kücheninventar zählt, hat man allerdings eher eine alkoholische Vanillesauce. Erst der schwefelige Zusatz gibt dem Getränk einen Hauch von Ei. Das Rezept könnte allgemein etwas mehr Rum vertragen, da laut Rezept sehr wenig darin ist, das Rumaroma allerdings wichtig für den authentischen Geschmack ist.

Alles in allem ist das Rezeptbuch sehr empfehlenswert, da man alle klassischen Weihnachtsrezepte darin findet sowie einige neue Anregungen, die das Fest zu einem einmaligen Erfolg machen. Man kann es gleich online unter https://nomnom-v.com/vegan-christmas/ kaufen, um 7,99 € ist es für das, was einem geboten wird, ein wahres Schnäppchen. #notsponsored

Rezension: Sebastian Fitzek - Noah

Inhalt:
Ein Mann findet sich plötzlich auf den Straßen Berlins wieder, mit einer Schusswunde in der Schulter. Er hat keinerlei Erinnerung an sein persönliches Leben und weiß nicht, wie er hier hergekommen ist. Ein Obdachloser namens Oskar gabelt ihn auf und hilft ihm in den darauffolgenden Wochen, sich auf den Straßen durchzuschlagen. Der Mann kann sich nicht an seinen Namen erinnern, daher wird er Noah genannt, denn dieses Wort ist in seine rechte Handfläche tätowiert. Eines Nachts liest er in der Zeitung darüber, dass ein Künstler gesucht wird, dessen Werk Millionen wert ist. Als Noah das Bild sieht, hat er zum ersten Mal einen Erinnerungsschub und ruft die Nummer an. Dadurch setzt er eine Welle der Ereignisse in Gang, die ihn rund um die Welt und zu so ziemlich jeder bekannten Verschwörungstheorie führt. Bilderberger, Chemtrails, die Pharmaindustrie, hier wird einem alles geboten. Außerdem enthält das Buch eine wichtige Botschaft zum Thema Ökologischer Fußabdruck und die Zukunft der Menschheit.

Sprache/Stil:
Das Buch ist, so wie jeder Fitzek-Roman, sehr gut und authentisch geschrieben. Die Beschreibungen der verschiedenen Situationen, etwa das Leben als Obdachloser auf der Straße, sind sehr überzeugend geschrieben und gut recherchiert. Das Buch bleibt eigentlich die ganze Zeit über spannend, man kann es kaum weglegen, da es ständige Wendungen gibt. Bis zu Schluss ist es kaum möglich, das Ende vorherzusehen, obwohl es einen Riesenspaß macht, zu spekulieren, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln wird. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite.

Empfehlung:
Das Buch ist für Liebhaber von Krimis, Thrillern und Mystery ein absolutes Muss. Auch Tier- und Umweltschützer werden sich mit dem Buch sehr wohl fühlen. Spannung ist bis zum Ende geboten.

Rezension: 4DX Kino

Seit kurzem gibt es in Wien ein 4D Kino, im Hollywood Megaplex Gasometer (#notsponsored). Hier eine Beschreibung und Bewertung.

Der Kinosaal 2 wurde zum 4DX Kinosaal umgebaut. Bereits vor dem Eintreten gibt es die Möglichkeit, seine Sachen in einem kostenlosen Spind zu verstauen. Dies ist empfehlenswert, weil man gut sitzen sollte, da sich die Sitze bewegen und man mit Jacke unter sich vielleicht zu sehr rutscht oder nicht alle Effekte spürt. Es gibt einige Vorschriften, die man sich vor Betretens des Kinosaals durchlesen kann. So ist unter anderen eine gewisse körperliche Mindestgröße vorgeschrieben, heiße Getränke dürfen nicht mitgenommen werden und alle Getränke müssen mit Deckel oder in Flaschen mitgenommen werden. Neben dem üblichen 3D Effekt, der durch Brillen erzeugt wird, gibt es noch einige spezielle Effekte:

Bewegliche Sitze
Der Saal ist normal groß, doch das Besondere sind die Sitze. Immer vier sind zu einem Element verbunden. Diese bewegen sich miteinander. Es gibt Vibrationen, aber auch richtig starke Bewegungen, etwa, wenn im Film ein Auto schnell fährt, wird man so zurück gelehnt, als ob man sich ebenfalls schnell bewegt. Teilweise sind die Bewegungen heftig, sodass man sich lieber etwas anhält, bzw. das Popcorn festhalten muss. Dieser Effekt macht wirklicht einen riesen Spaß, ist aber auch der Grund, warum man Getränke nicht heiß und nur mit Deckel oder in Flaschen mitnehmen darf. Trinken ist während turbulenter Szenen fast nicht möglich.

Wind
Um Effekte wie etwa Fahrtwind zu simulieren, gibt es ein Luftgebläse. Auch Wind wird damit in verschiedenen Stärken dargestellt. Der Effekt passt meist sehr gut zur Handlung.

Geruch
In manchen Szenen, in denen Situationen mit starken Gerüchen gezeigt werden (in Thor 3 etwa eine Szene auf einer Müllhalde), riecht man plötzlich etwas. Der Geruch ist meist immer der gleiche, etwas Klodurft-artig, eine angenehme Note, aber meist nicht wirklich zur Situation passend. Der Geruch war bisher immer gut, nie war es tatsächlich ein Gestank, auch wenn dieser eigentlich damit dargestellt werden sollte, was aber nicht unbedingt als Nachteil zu sehen ist.

Wasser
Sehr selten, aber doch ein- bis zweimal pro Film, wird man mit Wasser angespritzt. Es handelt sich um hygienisches reines Wasser und man bekommt nur sehr wenig ab, ist nachher also nicht nass, man kann es gerade spüren. In einer Szene, in welcher jemand ins Wasser fällt in Thor 3 wird man beispielsweise nassgespritzt, was dadurch, dass es doch unerwartet passiert, sehr lustig ist. Die Wasserspritzer reichen nicht mal aus, um die 3D Brillen anschließend putzen zu müssen.

Blitzlichter
Ein zusätzlicher Effekt sind helle Blitzlichter im Kinosaal, mit denen helle Effekte im Film verstärkt werden. In Thor 3 kam dieser Effekt häufig zum Einsatz, da aus Thors Hammer ja Blitze schießen. Das Licht ist nicht so hell, dass man geblendet wird.

Zur Zeit gibt es die Filme leider nur auf Deutsch, da das Kino befürchtet, sonst nicht genug Besucher zu bekommen. Dies ändert sich hoffentlich noch in Zukunft. Die Kinokarten sind teuer, aber nicht unbezahlbar mit etwa 18 Euro pro Karte, mit einer Star Card (Mitgliedskarte des Kinos) bekommt man allerdings einen tollen Rabatt, wobei die Karte dann nur noch 14,20 € kostet. Das Kinoerlebnis ist ein Riesenspaß, wenn man einmal 4D erlebt hat, will man eigentlich nie wieder in starren Sitzen filmschauen. Eine klare Empfehlung!

Rezension: Martin Balluch - Im Untergrund

Ein Tierrechtsroman aus dem wahren Leben Inhalt: Der Roman beginnt im Jahr 1989. Paul zieht von Österreich nach England, um an der Univer...