Montag, 18. Dezember 2017

Rezension: Sebastian Fitzek - Noah

Inhalt:
Ein Mann findet sich plötzlich auf den Straßen Berlins wieder, mit einer Schusswunde in der Schulter. Er hat keinerlei Erinnerung an sein persönliches Leben und weiß nicht, wie er hier hergekommen ist. Ein Obdachloser namens Oskar gabelt ihn auf und hilft ihm in den darauffolgenden Wochen, sich auf den Straßen durchzuschlagen. Der Mann kann sich nicht an seinen Namen erinnern, daher wird er Noah genannt, denn dieses Wort ist in seine rechte Handfläche tätowiert. Eines Nachts liest er in der Zeitung darüber, dass ein Künstler gesucht wird, dessen Werk Millionen wert ist. Als Noah das Bild sieht, hat er zum ersten Mal einen Erinnerungsschub und ruft die Nummer an. Dadurch setzt er eine Welle der Ereignisse in Gang, die ihn rund um die Welt und zu so ziemlich jeder bekannten Verschwörungstheorie führt. Bilderberger, Chemtrails, die Pharmaindustrie, hier wird einem alles geboten. Außerdem enthält das Buch eine wichtige Botschaft zum Thema Ökologischer Fußabdruck und die Zukunft der Menschheit.

Sprache/Stil:
Das Buch ist, so wie jeder Fitzek-Roman, sehr gut und authentisch geschrieben. Die Beschreibungen der verschiedenen Situationen, etwa das Leben als Obdachloser auf der Straße, sind sehr überzeugend geschrieben und gut recherchiert. Das Buch bleibt eigentlich die ganze Zeit über spannend, man kann es kaum weglegen, da es ständige Wendungen gibt. Bis zu Schluss ist es kaum möglich, das Ende vorherzusehen, obwohl es einen Riesenspaß macht, zu spekulieren, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln wird. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite.

Empfehlung:
Das Buch ist für Liebhaber von Krimis, Thrillern und Mystery ein absolutes Muss. Auch Tier- und Umweltschützer werden sich mit dem Buch sehr wohl fühlen. Spannung ist bis zum Ende geboten.

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