Sonntag, 7. Januar 2018

Rezension: Ruth Ware - Woman in Cabin 10

Was, wenn du einen Mord beobachtest und niemand dir glaubt?

Inhalt:
Lo wird als Journalistin auf die Jungfernfahrt der "Aurora Borealis" eingeladen, einem kleinen luxuriösen Kreuzfahrtschiff. Eine unglaubliche Chance zum Networken und für ihre Karriere. Doch gleich in der ersten Nacht hört sie ein merkwürdiges Platschen vom Balkon der Kabine 10. Ist sie gerade Zeugin eines Mordes geworden? Die Frau, die sie am Nachmittag in dieser Kabine gesehen hat, ist verschwunden. Dennoch will niemand Lo glauben, denn Kabine 10 war nicht vergeben und die Beschreibung der Frau passt auf niemanden auf dem Schiff. Was geht hier vor sich?


Sprache/Stil:
Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig, an vielen Stellen fällt es schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. Am Ende erwartet einen eine überraschende Wendung. Der Rätselspaß ist groß, da man bis zum Schluss kaum eine Möglichkeit hat, auf die Lösung zu kommen. Zwischendurch erhält man Hinweise darauf, was noch passieren wird, denn zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder E-Mails oder Foreneinträge aus der Zukunft. In der Geschichte treten viele verschiedene Charaktere auf, wobei allerdings viele davon keinen Tiefgang bekommen. Auch die Hauptprotagonistin Lo überzeugt anfangs nur wenig, vor allem scheint sie ihren Job nur wenig drauf zu haben. Später wandelt sich ihr Charakter allerdings ein wenig und sie kann mehr von sich überzeugen.

Empfehlung:
Das Buch ist für Fans von Krimis und Thrillern auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Die Geschichte ist eher gefinkelt und kaum blutig und überzeugt vor allem durch überraschende Wendungen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension: Martin Balluch - Im Untergrund

Ein Tierrechtsroman aus dem wahren Leben Inhalt: Der Roman beginnt im Jahr 1989. Paul zieht von Österreich nach England, um an der Univer...